• Dem Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft ein Gesicht geben.

    16.04.2026

    Am 11.04. war eine kleine Delegation der Brigade Belfort bei der Gedenkveranstaltung für die dort unter unmenschlichen Bedingungen inhaftierten Häftlinge im KZ-Außenlager Drütte (Salzgitter) zugegen und am 12.04. bei der Gedenkzeremonie in Hörsten (Bergen-Belsen) für die sowjetischen Soldaten, die dort in Kriegsgefangenschaft, entgegen dem Gebot der Genfer Konvention, dem Sterben aus jedweder Unterversorgung Preis gegeben worden.

    Gedenken bedeutet hier nicht alleine Retrospektive, es ist vielmehr (eigenes) Gesicht und Flagge zeigen wider das Vergessen und dem Relativieren bzw. Verschweigen der Verbrechen des Faschismus durch alte und neue Nazis. Gerade und besonders in einer Zeit, da sich Neofaschist:Innen und Rechtspopulist:Innen weltweit wieder anschicken ihre sozialdarwinistische und neoliberale Ideologie in die Tat bzw. ihnen genehme Gesellschaftsformen umzusetzen.

    Gedenken ist dann aber eben auch aus der Retrospektive den Opfern des Faschismus, in der älteren wie in der jüngeren Geschichte, ein Gesicht, einen Namen und damit ihre menschliche Würde wiederzugeben. Von diesem Geist getragene analoge Gedenkkultur finden sich u.a. in den beiden Gedenkstätten Drütte und Hörsten, sowie in digitaler Form z.B. unter „Stolpersteine NRW“ und „SayTheirNames“.
    Nichts und niemand ist vergessen! Nie wieder Faschismus! (KHE)


  • „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“

    Willy Brandt, 3. November 1981.

    05.04.2026


    Der Satz von Willy Brandt vor gut 45 Jahren formuliert hat nichts an seiner Aktualität verloren. Als Brandt diesen Gedanken zum Weltfrieden in Worte fasste, befand sich der Kalte Krieg zwischen dem beiden damaligen Militärbündnissen in seiner letzten heißen Phase. Das Ende des Kalten Krieges 1989 mit dem Fall des Eiserne Vorhangs und der Auflösung des östlichen Militärbündnisses, ließ für kurze Zeit die Hoffnung unter den Menschen aufkeimen dem Weltfrieden und einer zukunftsweisende Koexistenz der Völker näher gekommen zu sein.

    Leider war diese Hoffnung nicht von Dauer und in der dritten Dekade dieses Jahrhunderts schicken sich wieder Staatsmänner (und die Betonung liegt hier auf Männer!!!) jedweder Couleur an ihre Ziele (zum angeblichen Wohle ihres Volkes!!!) mit mehr oder minder drastischen militärischen Mitteln durchzusetzen.

    Und gerade deshalb ist es im Sinne des Satzes von Willy Brandt keine utopische Träumerei sich für Frieden auf der Welt einzusetzen.


    Die Brigade Belfort wird weiterhin gegen die Militarisierung unserer Gesellschaft und für eine friedliche Koexistenz der Völker auf die Straße gehen und nicht zu ihrer Kriegstreiberei schweigen. (KHE)


  • Die (Motorrad-) Messe (in Hamburg) ist gelesen und sie war mehr als nur das Wort zum Sonntag…

    09.03.2026

    Die beteiligten Wampe:Innen der Nordregion haben es im kreativen Kollektiv geschafft ihren Stand auf den Hamburger-Motorrad-Tagen eindringlich und mit viel Engagement einem breiten Publikum zu präsentieren.
    Inhalte und Themen der Clubs bzw. des Verbandes wurden an allen drei Tagen den Besucher:Innen der Messe in guten Gesprächen nahe gebracht. Und bei so mancher/manchem /* Interessent:In bin ich mir zu einem hohen Grat sicher, dass aus dem Erstkontakt auf der Messe am “Ende” bzw. “Anfang” zumindest ein Schnupperbesuch auf einem Clubabend in der entsprechenden lokalen Umgebung wird.
    Ich nehme aus den drei Tagen Hamburg sehr positive und zutiefst zwischenmenschliche Eindrücke mit nach Hause und bin froh mit so außerordentlich fantastischen Menschen bzw. Wampe:Innen Zeit verbracht zu haben. Für mich bleibt in einer Gemeinschaft das letztendlich verbindende Elemente eben nicht nur der grundlegend inhaltliche Konsens, sondern der Respekt, der durch Kommunikation und empathisches Miteinander entsteht. (KHE)

  • Wenn ihr mehr über unsere Geschichte erfahren wollt, besucht gerne diese Seite.

    Nicht nur das Motorradfahren, sondern auch unser Miteinander und das Einstehen für unsere Sache machen uns aus.